Abbildung der DBB Data-Auszubildenden Sabrina Pannes
Voller Aufregung blicken angehende Steuerfachangestellte ihrer ersten Einkommensteuererklärung entgegen. Auch für Sabrina Pannes war diese Aufgabe ein großer Schritt.

Die erste Einkommensteuererklärung als DBB DATA-Auszubildende

Im zweiten Ausbildungsjahr wartet eine ganz besondere Premiere auf angehende Steuerfachangestellte: die erste, eigens bearbeitete Einkommensteuererklärung. DBB DATA-Auszubildende Sabrina Pannes erklärt, was auf Anfänger zukommt.

Drei bis vier Stunden habe sie für ihre erste, eigenständig bearbeitete Einkommensteuererklärung gebraucht, erinnert sich Sabrina Pannes. „Das war sozusagen ein unkomplizierter Fall“, sagt die 21-Jährige, die sich gerade inmitten der Ausbildung zur Steuerfachangestellten befindet. Sie habe sich gut vorbereitet gefühlt, weil sie den Kolleginnen und Kollegen in ihrem Ausbildungsbetrieb schon vorher häufig über die Schulter schauen durfte.

Etwas aufgeregt sei sie aber dennoch gewesen. Erstmals eigenständig die Steuern für einen Mandaten zu machen, ist dann doch etwas Besonderes. Zuerst hat Sabrina die verschiedenen Belege sortiert. Und anschließend über entsprechende Computerprogramme alle Daten abgefragt, die dem Finanzamt bereits vorlagen. Was fehlte, trug die DBB DATA-Auszubildende selbst ein: Vermietungen und Verpachtungen etwa, ebenso wie weitere Einnahmequellen oder außergewöhnliche finanzielle Belastungen des Mandanten.

Mit jeder Einkommensteuererklärung kommt mehr Sicherheit

Nachdem sie fertig war, wurde die Steuererklärung im DBB DATA-Steuerbüro ausführlich mit ihr besprochen. „Es wurden noch kleine Fehler gefunden und mir erklärt, wie ich die in Zukunft vermeiden kann“, so Sabrina Pannes. Sie habe sich nach und nach mit jeder bearbeiteten Einkommensteuererklärung sichererer gefühlt. An einzelnen Stellen frage sie aber weiterhin bei den erfahreneren Kolleginnen und Kollegen nach.

Immer wieder stellt sie fest, dass das theoretische Wissen aus der Berufsschule bei der Bearbeitung der Steuererklärungen eine gute Grundlage bildet – auch wenn in der Praxis dann doch manches anders ist. „In der Schule arbeiten wir nach einem festen Schema und rechnen jeden Betrag im Kopf aus“, erklärt Sabrina Pannes. Das Rechnen übernehme bei der praktischen Bearbeitung der Einkommensteuererklärungen allerdings meistens ein Computerprogramm. „Trotzdem hilft das theoretische Wissen sehr dabei zu verstehen, was warum gemacht wird.“

Keine Einkommensteuererklärung ist wie die andere

Inzwischen kann die Auszubildende gar nicht mehr genau sagen, wie viele Einkommensteuern sie schon berechnet hat. „Die Fälle werden nun immer komplizierter und die Steuererklärungen ausführlicher“, sagt sie. „Man arbeitet sich so langsam hoch.“ Besonders gefalle ihr, dass die Tätigkeit so abwechslungsreich sei. „Viele denken, Steuererklärungen seien ein langweiliges Thema und reine Routine. Aber tatsächlich unterscheidet sich jeder Fall vom anderen.“

Wenn die pandemiebedingten Beschränkungen es wieder zulassen, wird Sabrina Pannes auch nach und nach die Mandantengespräche selbst übernehmen. Normalerweise hätte das schon ab Beginn des zweiten Ausbildungsjahrs angestanden, verschiebt sich aber nun ein wenig nach hinten. „Nach der Bearbeitung der Einkommensteuererklärung findet auf Wunsch des Mandanten ein persönliches Abschlussgespräch mit dem zuständigen Steuerberater statt. Das ist aber von Fall zu Fall anders“, erklärt Sabrina. Sobald das wieder möglich ist, werde sie zunächst bei erfahreneren Kollegen und Kolleginnen in Gesprächen dabei sitzen. Darauf freue sie sich schon sehr.