Vorsätze
Viele Träume für die berufliche und private Zukunft? Wer sich kleine Ziele steckt, kann früher Erfolge feiern und bleibt motiviert.

Vorsätze fürs neue Jahr – und wie man sie umsetzt

Mehr Gemüse essen! Endlich den nächsten Karriereschritt wagen und eine Weiterbildung absolvieren. Weniger Geld für Blödsinn ausgeben! Öfter mal das Auto stehen lassen und dafür aufs Fahrrad steigen! Mit Vorsätzen wie diesen liegt man gerade voll im Trend. Nicht zuletzt aus dem einfachen Grund, weil sie schon im vergangenen Jahr nicht eingehalten wurden. Umfragen haben gezeigt, dass lediglich 15 Prozent aller Vorhaben umgesetzt werden. Schon wenige Wochen später siegt der alte Schlendrian. Genau jetzt ist es also an der Zeit, zu prüfen, wie nachlässig man bereits geworden ist und sich zu fragen, warum diese Neujahrsvorsätze nicht funktionieren. Drei Strategien, mit denen jeder ans Ziel kommt.

Strategie Nr. 1: Realistisch bleiben

Nicht selten sind die Ziele nicht konkret genug formuliert oder zu hoch gesteckt. Wer sich vornimmt, jeden Morgen zehn Kilometer zu joggen, sollte sich vielleicht erst einmal mit drei begnügen, alle zwei Tage. Der Wunsch, schnell möglichst viel abzunehmen, ist ebenfalls zum Scheitern verurteilt. Besser ist es sich zu fragen: Was ist überhaupt realistisch? Und dann eine Strategie zu entwickeln, wie sich das Ziel erreichen lässt. Wer eine kleinere Etappe geschafft hat, bleibt länger motiviert. Ist ein Ziel erreicht, folgt das nächste. Und noch ein Tipp: In Sachen Karriere ist eine Weiterbildung der ideale Vorsatz! Der Nutzen liegt auf der Hand – und fixe Termine steigern die Chance der Umsetzung.

Strategie Nr. 2: Dranbleiben – mit Belohnungen

Ein jedes Etappenziel – ganz gleich, wie klein es ist – sollte belohnt werden. Am besten natürlich mit etwas, das dem eigentlichen Vorsatz nicht entgegensteht. Das kann ein neues Shirt sein, wenn die Waage zwei Kilo weniger anzeigt. Wichtig ist es, am Ball zu bleiben. Studien des University College in London erlauben den Schluss, dass es mindestens zwei Monate dauert, bis der Mensch seine neue Gewohnheit etabliert hat. Einen Monat haben wir bereits geschafft. Jetzt heißt es: durchhalten!

Grund Nr. 3: Bündnisse schmieden

Die meisten Menschen haben doch ähnliche Vorsätze. Der regelmäßige Austausch mit Gleichgesinnten spornt zu einem Wettbewerb an. Also: Fleißig Freunden und Bekannten erzählen, wie es um die eigenen Ziele steht. Sind die Vorhaben erst einmal öffentlich gemacht, fällt ein Rückzieher umso schwerer. Vielleicht können die anderen sogar eine Unterstützung sein. Selbst Skeptiker können hilfreich sein – kann man ihnen doch beweisen, dass man sein Neujahrsziel sehr wohl erreichen kann.