Mit dem Rad zur Arbeit
Es sprechen viele Gründe dafür, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Wir haben 5 von ihnen gesammelt.

5 Gründe dafür, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren

Zu Beginn der Einschränkungen in der Coronakrise verkündeten selbst Verkehrsgesellschaften: „Mit dem Rad zur Arbeit schützt vor Infektionen“. Doch es gibt auch unabhängig von der Pandemie noch weitere Gründe, warum das Fahrrad eine gute Wahl für den Weg ins Büro ist.

1. Gesundheit

Denn bereits vor Corona haben Wissenschaftler belegen können, dass Radfahren gesund ist. So sinkt laut einer Studie der Universität Glasgow das Krebsrisiko durch Radfahren zur Arbeit fast um die Hälfte. Woran es genau liegt, konnten die Wissenschaftler zwar bei ihrer Untersuchung nicht herausfinden. Doch die Ergebnisse bei 250.000 einbezogenen Pendlern in Großbritannien sprachen sowohl beim Krebsrisiko als auch bei Herzkrankheiten deutlich für das Rad als Verkehrsmittel.

2. Bessere Fitness

Wer nicht nur zwei Kilometer, sondern weiter von seiner Arbeitsstelle entfernt wohnt, verbessert mit der Nutzung des Zweirads nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seine Fitness. Täglich zehn Kilometer oder mehr im Sattel zu verbringen, sorgt für eine gute sportliche Ausgangslage. Und das Schöne daran, jeden Tag dieselbe Strecke zu fahren, ist, dass man schnell den Punkt merkt, ab dem es leichter fällt.

3. Umweltschutz

Busse und Bahnen schneiden schon besser als das Auto ab. Doch die CO2-Bilanz des Fahrrads ist der des ÖPNV noch einmal überlegen. Das Rad zu nehmen ist demnach die nachhaltigste Methode zur Arbeit zu fahren. Zudem kommt man, solange Radfahrer noch nicht in der Mehrheit sind, leicht am Stau vorbei, in dem die Autofahrer stehen. Wichtig ist, dass Radfahrer ihre eigene Sicherheit nicht vergessen.

4. Die Kosten

Doch nicht nur die Umweltbilanz des Fahrrads überzeugt. Auch bei den Kosten – und hier darf man Steuerexperten vertrauen, die sich mit Abschreibungen auskennen, liegt das Zweirad vor dem Wagen mit vier Rädern. Natürlich sind auch beim Fahrrad mal Teile kaputt und müssen ausgetauscht werden. Die Reparaturkosten liegen dabei aber deutlich unter denen des Autos. Von den Anschaffungskosten einmal ganz zu schweigen.

5. Ein Beispiel geben

Wer morgens mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt, gibt ein gutes Beispiel ab. Seinen Kindern, wenn man welche hat, seinen Kollegen und als Führungskraft seinen Mitarbeitern. Für diese ist es Ansporn, vielleicht einmal selbst umzusatteln.

Wir wollen nicht verschweigen, dass es auch Dinge gibt, die gegen das Rad sprechen. Zuvorderst natürlich das Schwitzen. Denn niemand möchte in nassen und mmanchmal auch riechenden Klamotten an den Schreibtisch. Dagegen hilft es, Wechselkleidung mitzunehmen. Zudem gibt es in manchen Büros mittlerweile nicht nur Waschmöglichkeiten, sondern sogar Duschen.

Ein weiteres Mittel wäre es, auf ein E-Bike zu setzen. Damit bist du schneller unterwegs und gerätst weniger ins Schwitzen. Zudem gibt es eine steuerliche Förderung für Diensträder, die auch elektrobetriebene Modelle einschließt. Vom Fitness-Faktor bleibt bei der E-Variante allerdings nicht mehr so viel übrig.