Willkommen: Der erste Arbeitstag
Freundlicher Empfang: Am ersten Arbeitstag wirst du viele Hände schütteln.

Der erste Arbeitstag in der Steuerkanzlei

Du hast dich erfolgreich beworben und deinen Ausbildungsvertrag unterschrieben. Dann vergehen noch ein paar Wochen, und schließlich ist er gekommen: der erste Arbeitstag in der Steuerkanzlei. Er ist aufregend und damit du ihn meisterst, haben wir ein paar Tipps für den Einstieg zusammengestellt.

Vorbereitung zu Hause: Die Kleidung

Kleider machen Leute – das gilt vielleicht nicht mehr so sehr wie früher, dennoch ist es gut, sich Gedanken über das Outfit zu machen. Vielleicht bist du im Rahmen der Bewerbung schon einmal durch die Kanzlei geführt worden? Dann versuch dich zu erinnern, wie der Kleidungsstil der Mitarbeiter war. Zieh am ersten Arbeitstag am besten etwas Ähnliches an.

Wenn du dich nicht mehr genau erinnern kannst, wählst du etwas, das dezent ist, nicht zu schick und nicht zu leger. Im Zweifel ziehst du einfach noch einmal das Outfit an, das du beim Vorstellungsgespräch getragen hast. Denn in diesem hast du ja schon einmal überzeugt.

Die Vorstellungsrunde am ersten Arbeitstag

Achte darauf, pünktlich zu erscheinen. Sei lieber ein paar Minuten zu früh als zu spät. Am ersten Tag in der Steuerkanzlei prasselt viel Neues auf dich ein. Du musst dich mit Orten und Wegen vertraut machen, lernen wie du die Telefonanlage bedienst und dich am Computer anmeldest.

Wenn dich dein Ausbilder oder Chef herumführt siehst du vor allem aber viele neue Gesichter und schüttelst die Hände deiner Kollegen. Hier zählt der erste Eindruck. Und der soll gut ausfallen, denn mit diesen Menschen wirst du im Laufe deiner Ausbildung zum Steuerfachangestellten viele gemeinsame Stunden im Büro verbringen.

Sei also freundlich und offen. Niemand erwartet, dass du dir gleich alle Namen merkst. Versuch aber bei der Begrüßung den deines Gegenübers zu wiederholen. Das startet den Lernprozess und zeigt, dass du dir Mühe gibst.

Die Tätigkeiten am ersten Arbeitstag

Es kann sein, dass du gleich ins kalte Wasser geworfen wirst und erste Arbeitsaufträge bekommst. In der Regel aber wird dir erst einmal viel gezeigt und du machst nicht so viel selbst. Mach dir am besten Notizen zu den wichtigsten Dingen und frage unbedingt nach, wenn du etwas nicht verstehst! Erster Ansprechpartner ist dein Ausbilder. Aber auch die Kollegen, darunter vielleicht erfahrenere Azubis, helfen dir gern weiter.

Den Einstand geben

Das Herz des Büros ist oft die Küche. Hier treffen sich alle und reden auch mal über Dinge abseits des Arbeitsalltags. Und hier werden die Geburtstage und andere Feierlichkeiten begangen. Nicht gleich am ersten Tag, aber in der Anfangszeit, gibst du am besten deinen Einstand. Kuchen, Brötchen, Obst oder Süßes – ein paar Kleinigkeiten zeigen, dass du dich auf die Zusammenarbeit freust.

Die Tage danach Ist der erste Tag gut gelaufen, fällt es dir am zweiten Tag bestimmt gleich leichter, in die Kanzlei zu gehen. Aber auch wenn du der Typ Mensch bist, der ein wenig Zeit benötigt um aufzutauen: Solange du freundlich bist, wird man dir die Zeit geben. Schließlich war jeder der anderen schon einmal selbst in deiner Situation.