Azubi bei der DBB DATA
Carsten Albert ist Azubi bei der DBB DATA in Visselhövede. Foto: privat

Azubi bei der DBB DATA: Interview mit Carsten Albert

Carsten Albert ist im dritten Lehrjahr der Ausbildung zum Steuerfachangestellten. Über seine Erfahrungen als Azubi bei der DBB DATA in Visselhövede berichtet der 27-Jährige im Interview.

Carsten, warum hast du dich für die Ausbildung zum Steuerfachangestellten entschieden?

Ich wollte gerne etwas mit Zahlen und mit Menschen machen. Vorher hatte ich Mathe und Chemie auf Lehramt studiert. Während des Studiums stellte ich aber fest, dass man als Lehrer viel auf der Stelle tritt. Das wäre auf Dauer nichts für mich gewesen. Steuerfachangestellter klingt zwar erst einmal trocken und wenig abwechslungsreich, doch das ist ein Mythos. Denn erstens hat man immer etwas anderes auf dem Schreibtisch und zweitens ist kein Mandant gleich. Außerdem arbeitet man nicht die ganze Zeit im Büro, sondern kommt auch mal raus, zum Beispiel bei Mandantenbesuchen.

Wieso hast du dich bei der DBB DATA beworben?

Die DBB DATA gehört zu den größeren Steuerberatungen. Nach der Ausbildung stehen mir hier viele Möglichkeiten offen. Die Lage in Visselhövede ist zudem aus privaten Gründen günstig für mich.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag von dir aus?

Mein Arbeitstag ist dem eines ausgelernten Steuerfachangestellten sehr ähnlich. Das heißt, ich mache Buchführungen, Steuererklärungen und die ersten Jahresabschlüsse. Zusätzlich kümmere ich mich auch um die Rechner, installiere zum Beispiel neue Software. Unterbrochen wird diese Arbeit ab und zu von typischen Azubiaufgaben, wie etwa das Einbinden von Jahresabschlüssen oder Einscannen von Unterlagen. Für die übrigen Azubiaufgaben wie Post, Botenfahrt und Küche bin ich im dritten Lehrjahr nicht mehr zuständig. Jetzt habe ich auch zunehmend Kontakt zu Mandanten, was mir viel Spaß macht. Im Beisein des Ausbilders lerne ich, wie man Mandantengespräche richtig führt. Danach bekomme ich Feedback und Tipps, was ich noch verbessern kann.

Welche Fächer hat man als Azubi zum Steuerfachangestellten in der Berufsschule?

Das kommt darauf an, ob man die dreijährige Ausbildung macht, die verkürzte 2,5-jährige oder das Trialsystem, bei dem man gleichzeitig studiert. In der gängigen dreijährigen Ausbildung stehen Allgemeine Wirtschaftslehre, Steuerlehre, Rechnungswesen und Politik auf dem Stundenplan. Dazu kommt im ersten Lehrjahr Englisch und Deutsch. Im Deutschunterricht lernen wir auch fachspezifisches Vokabular. Außerdem haben wir zunehmend mit englischsprachigen Mandanten zu tun, sodass Englisch für unseren Berufsalltag ebenfalls wichtig ist.

Würdest du einem Schulabgänger die Ausbildung bei DBB DATA empfehlen? Wenn ja, wieso?

Auf jeden Fall! Einmal, weil die Betreuung super ist. Außerdem ist das Arbeitsklima sehr gut. Ich fühle mich in dem Betrieb sehr wohl. Wenn ich in der Berufsschule von der Arbeit rede, merke ich, dass ich einer der zufriedensten Schüler bin.

Wann steht bei dir die Abschlussprüfung an und wie bereitest du dich darauf vor?

Die Abschlussprüfung ist bei mir im November. Die Vorbereitung läuft bei uns einerseits in der Schule, andererseits über spezielle Seminare. In der Schule haben wir schon angefangen, alte Abschlussprüfungen zu bearbeiten. Ich schaue, was dort gefragt wurde und welche Inhalte ich mir noch mal genauer angucken sollte. In den einwöchigen Seminaren wird noch einmal alles von den Lehrern und Steuerberatern zusammengefasst und erklärt.

Helfen dir auch die Mitarbeiter der DBB DATA bei der Prüfungsvorbereitung?

Ja, auf jeden Fall. Das ist hier generell sehr gut. Ich kann immer jemanden fragen. Das war schon seit meinem ersten Lehrjahr so. Ob das jetzt schulisch oder betrieblich ist – die Ausbilder und Kollegen helfen mir immer weiter.

Willst du nach der Ausbildung bei der DBB DATA bleiben, und was sind deine weiteren beruflichen Ziele?

Ich möchte gern bei der DBB DATA bleiben und Steuerberater werden. Damit ich den Weg dahin verkürze, will ich mich erst einmal zum Steuerfachwirt weiterbilden.